Touch
Mit Touch wird aus einem Display ein berührbarer Kiosk: Besucher tippen sich selbst durch Inhalte — Produktkatalog, Wegweiser, Speisekarte, Bewerbungsportal, Infopunkt. Gestaltet wird das Erlebnis im Touch-Dashboard unter touch.revolutionscreen.net; auf dem Display läuft Touch und zeigt genau dieses Erlebnis an und reagiert auf Berührungen.

So ist Touch aufgebaut
Touch besteht aus zwei Teilen, die zusammenspielen:
- Das Touch-Dashboard (
touch.revolutionscreen.net) — hier bauen Sie am Schreibtisch das Design: Ebenen, Kacheln, Buttons, Bilder, Videos und die Verknüpfungen dazwischen. - Touch auf dem Display — die Applikation, die auf dem Display läuft und das fertige Erlebnis anzeigt. Sie wird wie jede andere Applikation installiert und einem Display zugewiesen.
Der Ablauf ist derselbe wie bei anderen revolutionSCREEN-Applikationen: App installieren → Instanz anlegen → Display zuweisen → Inhalt gestalten. Wer die GuideAPP kennt, findet sich sofort zurecht.
Voraussetzungen
- Ein aktives revolutionSCREEN-Abo mit mindestens einem Display
- Ein berührungsfähiges Display (Touchscreen) — ohne Touch lässt sich zwar anzeigen, aber nicht bedienen
- Zugang zum Touch-Dashboard (Schlüssel-Login, siehe unten)
- Eine Netzverbindung am Display — die veröffentlichte Fassung wird online geholt und danach lokal vorgehalten
Alternativ zur Berührung reagiert Touch auf einen USB-Bewegungsmelder (er löst wie eine Enter-Taste aus). Damit lässt sich eine Ruheschleife an einem gewöhnlichen Display „aufwecken", sobald jemand davorsteht.
Touch einrichten
Touch wird wie jede andere Applikation im Appstore installiert.

Nach der Installation legen Sie eine Instanz an — sie steht für ein Touch-Erlebnis auf einem bestimmten Display.

In der Instanz weisen Sie den gewünschten Display zu und speichern. Ab dann wartet dieses Display auf das Design aus dem Dashboard.

Pro Display, das Touch zeigen soll, braucht es eine eigene Instanz. Nehmen Sie zur besseren Zuordnung den Display-Namen oder -Code in den Namen der Instanz auf (z. B. Empfang · Eingang Ost).
Am Dashboard anmelden
Das Touch-Dashboard öffnen Sie unter touch.revolutionscreen.net. Die Anmeldung erfolgt über einen Schlüssel (Dashboard-Zugang), nicht über Benutzername und Passwort. Nach dem Login sehen Sie die Projektübersicht: Hier lassen sich Projekte öffnen, neu anlegen, duplizieren und löschen — mehrere Erlebnisse parallel, jedes für sich.

Verbinden Sie im Dashboard Ihr revolutionSCREEN-Konto („Konto verbinden"), damit im Ziel-Picker Ihre echten Apps, Playlisten, Layouts und Medien erscheinen und Bilder/Videos direkt in die Mediathek hochgeladen werden. Ohne Verbindung arbeiten Sie mit Platzhaltern aus dem Katalog.
Ein neues Projekt starten
In der Projektübersicht legen Sie mit Neues Projekt ein Erlebnis an — entweder leer oder aus einer Vorlage: Empfang & Lobby, Verkauf & Immobilien oder Gastro & Self-Service. Danach stellen Sie das Format ein (Quer- oder Hochformat, passend zum Display) und bei Bedarf die Kopfzeile (Logo, Name, Uhr) sowie die Schrift.
Das Erlebnis gestalten
Ein Touch-Erlebnis besteht aus Ebenen — Seiten, zwischen denen der Besucher hin- und herspringt. Auf jede Ebene ziehen Sie Elemente aus der Palette auf die Bühne; Position und Grösse rasten am Raster ein. Verfügbar sind:
- Kachel — der Touch-Klassiker: grosse, tippbare Fläche mit Bild und Beschriftung.
- Button — eine kompakte Schaltfläche für einen klaren Call-to-Action.
- Text — ein grosser, einzeiliger Titel.
- Textblock — mehrzeiliger Text mit kleinem Formatierungs-Editor.
- Medien — Bild, Video oder Galerie.
- App-Widget — ein Live-Inhalt (z. B. Wetter oder Kalender) direkt sichtbar auf der Ebene.
- PDF-Anzeige — ein Dokument, direkt auf der Ebene dargestellt.
Jede Ebene bekommt einen Hintergrund: eine Vorlage (Preset), eine Farbe, ein Bild oder ein Video.
Verknüpfungen: was beim Tippen passiert
Jedes Element kann auf eine Berührung reagieren. Beim Antippen legen Sie fest, wohin es führt:
- Ebene — zu einer anderen Seite des Erlebnisses springen (so entsteht die Navigation).
- App, Playlist, Layout oder Medien — einen Inhalt aus Ihrem revolutionSCREEN-Konto öffnen.
- Webseite — eine externe Seite einblenden.
- PDF — ein Dokument öffnen.
- Hinweis — eine kurze Meldung/Overlay zeigen.
- Keine — das Element ist reine Dekoration und reagiert nicht.
Ein Element muss nicht sichtbar sein, um zu reagieren: Als Hotspot markiert bleibt es unsichtbar, ist aber antippbar — praktisch, um Bereiche eines Hintergrundbilds klickbar zu machen. Neben der Berührung kann ein Element auch auf Annäherung (Bewegungsmelder) reagieren.
Ruheschleife (Attract)
Solange niemand das Display bedient, läuft eine Ruheschleife, die zum Antippen einlädt. Sie können dafür einen Text, eine bestimmte Ebene oder eine Playlist hinterlegen. Sobald jemand tippt (oder der Bewegungsmelder auslöst), startet das Erlebnis; nach einer Weile ohne Berührung kehrt das Display zur Ruheschleife zurück.
Speichern und veröffentlichen
Ihre Änderungen werden automatisch gespeichert (serverseitiger Autosave der Entwürfe) — es gibt keinen „Speichern"-Knopf, den man vergessen könnte. Undo/Redo steht bereit.
Aufs Display kommt das Erlebnis über Veröffentlichen. Dabei wird das Projekt geprüft (Kaputtes geht nie live) und als neue, unveränderliche Fassung abgelegt. Das Display holt die neue Fassung beim nächsten Abgleich (Standard alle paar Minuten) oder sofort über einen Neustart im Dashboard.
Jede Veröffentlichung bleibt als Fassung erhalten. Ist eine Änderung misslungen, setzt Zurückrollen das Display auf eine frühere Fassung — ohne dass etwas verloren geht.
Auf dem Display
Auf dem Display zeigt Touch das Erlebnis im Vollbild und reagiert auf Berührungen. Damit nie ein schwarzer Bildschirm entsteht, hält es die zuletzt geladene Fassung lokal vor und zeigt sie sofort — auch wenn das Netz kurz weg ist, läuft die letzte gute Fassung weiter. Eine neue Fassung wird nur eingespielt, wenn gerade niemand mitten in der Navigation ist.
Touch ist auch für ältere Signage-Geräte (z. B. Tizen 4) gehärtet. Auf sehr schwacher Hardware werden aufwendige Effekte (Glas, Hintergrundvideos) automatisch reduziert, damit die Bedienung flüssig bleibt.
Gut zu wissen
- Ein und dasselbe Design lässt sich duplizieren und für ein weiteres Display anpassen.
- Bestehende Folien lassen sich per PowerPoint-Import übernehmen (jede Folie wird zu einer Ebene); das ganze Projekt lässt sich als Datei exportieren und importieren.
- Undo und Redo reichen viele Schritte zurück — Ausprobieren ist gefahrlos.
- Mit verbundenem RSTV-Konto liegen Medien in der Mediathek (nur die Verknüpfung steckt im Projekt) — ohne Konto werden sie ins Projekt eingebettet, was bei grossen Videos an Grenzen stösst.
- Erlebnisse funktionieren im Quer- und Hochformat.
- Änderungen am Design betreffen erst nach dem Veröffentlichen das Display — bis dahin testen Sie gefahrlos im Dashboard.